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„30 Jahre BergSchule ohne Rassismus – 30 Jahre BergSchule mit Courage“ ist für unsere Schule nicht nur ein Titel. Es ist ein Auftrag, ein Versprechen, eine Herausforderung! Gerade in diesen schwierigen Zeiten ist es wichtig, sich als Schulgemeinschaft zusammen gegen Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung zu positionieren und Courage, Mut und Zusammenhalt zu zeigen. Aus diesem Grund haben wir dieses besondere Jubiläum mit einer Aktionswoche vom 16.03. – 19.03.2026 gefeiert. Das ganze Schulhaus wurde bereits in der Woche davor bunt geschmückt. Mehrere Schriftzüge und zahlreiche bunte Hände dekorieren (fast) jedes Fenster und geben einen ersten Ausblick auf die bunte Jubiläumswoche!
An dieser Stelle möchten wir uns bei jedem einzelnen bedanken, der diese Aktionswoche möglich gemacht hat! Ein besonderer Dank gilt der Landeskoordination Thüringen von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage und der Partnerschaft für Demokratie im Eichsfeld für die Unterstützung. Die Aktionswoche wurde durch das Bundesprogramm "Demokratie leben" gefördert. Unsere Aktionswoche hat uns nicht nur die Gelegenheit gegeben, dieses besondere Jubiläum zu feiern, sondern uns auch wieder zu zeigen, was wir als Schulgemeinschaft zusammen schaffen und erreichen können – im nächsten Jahr, in den nächsten 10 Jahren und auch in den nächsten 30 Jahren.
Am ersten Tag der Aktionswoche, dem 16.03.2026, gestalteten die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen zusammen mit ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern "Wehende Hoffnungswimpeln", die sie bunt verzierten und mit Botschaften gegen Rassismus und für mehr Courage beschrifteten. Anschließend wurden die Wimpelketten im ganzen Schulhaus aufgehängt und schmücken nun die Flure vor ihren Klassenräumen.
Am Dienstag, dem 17.03.2026, fand unserer jährlicher Toleranz-Tag der 7. Klassen in der Villa Lampe statt. Wie jedes Jahr bekamen die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich in verschiedenen Workshops mit Themen wie Rassismus, Diskriminierung, Toleranz, Courage und Zusammenhalt auseinanderzusetzen. Besonders am Toleranz-Tag ist, dass Schülerinnen und Schüler der Toleranz-AG als ausgebildete Courage-Coaches selbst zwei Workshops gestaltet und geleitet haben. Zusätzlich leitete unsere Schulsozialarbeiterin, Frau Hegenwald, einen Workshop rund um das Thema Teambuilding. Frau Josephin Röhrig sensibilisierte die Jugendlichen zudem für die Problematik "Hate Speech". Ein weiterer Workshop, geleitet von unserem Sportlehrer Herr Neumann, stellte die Siebtklässlerinnen und Siebtklässler vor die Herausforderung, "Sport neu zu denken". Hierbei konnten sie erfahren, was Ausgrenzung im Sport bedeutet und wie dieser fairer gestaltet werden kann.
Auch am Mittwoch, dem 18.03.2026, gab es ein buntes und vielfältiges Workshopangebot – diesmal aber für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8, 9 und 10. Im Vorfeld konnten sich die Jugendlichen in einen von elf Workshops einschreiben. Alle Angebote ermöglichteten es den Lernenden, sich mit Themen rund um Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung auseinanderzusetzen und ermutigten zu mehr Courage und Toleranz. Es war für jeden etwas dabei: Improvisationtheater, Debattieren, Poetry Slam, Rap, HipHop, Fake News, Rassismus entgegentreten, Einen Schritt nach vorne, zwei Kunstprojekte, Klimabedingte Migration. Unterstützt wurden wir von unseren Kolleginnen Frau Flindt, Frau Vaupel und Frau Hegenwald, die selbst zwei der Workshops gestalteten, sowie von externen Partnern der Mal- und Zeichenschule aus Weimar, Dana Gilkina, Rap macht Schule, Codetekt, Arbeit und Leben e.V. und vom Netzwerk für Demokratie und Courage.





Den Höhepunkt der Aktionswoche bildete unsere Festveranstaltung am Donnerstag, dem 19.03.2026. Dieser Tag begann mit einem Aktionszug durch die Heiligenstädter Wilhelmstraße, in der die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5, 6, 11 und 12, viele Lehrerinnen und Lehrer sowie Bürgerinnen und Bürger ein Zeichen gegen Rassismus setzten. Mit selbstgestalteten Plakaten und vielen bunten Luftballons wurde die Aufmerksamkeit der Passanten erregt. Der Aktionszug endete auf dem Friedensplatz, wo sich alle zu einem Drohnen-Gruppenbild formierten und die Buchstaben SOR (für Schule ohne Rassismus) bildeten. Im Anschluss fand auf unserem Schulhof ein großes, buntes Schulfest statt. Bei der Eröffnungsveranstaltung kamen Herr Kaes, Frau Mayer, Frau Kämpfe, Frau Corvino von der Landeskoordination aus Weimar, Smilla Struthmann als Vertreterin der Toleranz-AG und Stadtratsmitglied Kai Majer zu Wort. Alle waren sich einig, dass es wichtig ist, den Titel "30 Jahre BergSchule ohne Rassismus – BergSchule mit Courage" nicht als selbstverständlich hinzunehmen, sondern sich vielmehr als Schulgemeinschaft gegen Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung stark zu machen und diesen Weg in diesen schwierigen Zeiten gemeinsam mit viel Zusammenhalt und Courage zu gehen. Anschließend wurde das große Schulfest eröffnet. Bei guter Musik hatten die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen in der 5. und 6. Stunde die Gelegenheit, an vielen unterschiedlichen Mitmachaktionen teilzunehmen wie kreativen Angeboten, Dosenwerfen, Tattoos, einem Parcours sowie kooperativen Spielen. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt: Es gab viele Leckereien von Bäckerei Krieghoff und dem gesamten Kollegium, die sich alle schmecken lassen konnten.
Bilder vom Tag gibt es HIER.








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