18 Fragen an unsere Schule

Die häufigsten Fragen (FAQ) zu unserer Schule haben wir hier für Sie zusammengestellt.

1) Wer ist willkommen?

Aufnahme in unsere Bergschule können Jungen und Mädchen finden, die bereit sind, sich in unsere Schulgemeinschaft zu integrieren und die über die entsprechenden schulischen Voraussetzungen verfügen. Die Zugehörigkeit zu einer christlichen Konfession ist keine Voraussetzung.

2) Ist ein Quereinstieg möglich?

Jugendliche können auch als Quereinsteiger in unser Gymnasium aufgenommen werden, zum Beispiel, wenn ein Umzug stattgefunden hat oder wenn nach einem Realschulabschluss noch der Weg zum Abitur eingeschlagen werden soll. In all diesen Fällen entwickeln und vereinbaren wir im Einzelgespräch individuelle Einstiegs- und Unterstützungsschritte. Unser „Quereinsteigerkonzept“ für Regelschüler der Klasse 10 ermöglicht einen unterstützten Übergang in das Gymnasium.

3) Welches Fächerangebot hält das Gymnasium bereit?

Unser engagiertes Lehrer- und Mitarbeiterteam unterrichtet und begleitet die Schülerinnen und Schüler in acht Jahren bis zur Allgemeinen Hochschulreife. Dabei gelten die Lehrpläne des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport. Neben den Pflichtfächern können unsere Schülerinnen und Schüler während der Schulzeit aus einem breiten Fächerkanon wählen und so gezielt an ihren Neigungen und Interessen arbeiten. Unsere naturwissenschaftlichen und sprachlichen Angebote und Differenzierungen stehen dabei gleichberechtigt nebeneinander.

Besonderheiten: Im sprachlichen Bereich können die Fächer Englisch, Französisch, Russisch, Latein sowie Spanisch angewählt werden. Das Fach Geographie wird wahlweise bilingual unterrichtet (zweijährige Vorbereitungszeit in den Jahrgängen 5 und 6). Wir werden durch Muttersprachler (Fremdsprachenassistenten) im fremdsprachlichen Unterricht unterstützt. Wir weisen ferner auf das Fach „Darstellen und Gestalten“ im Differenzierungsbereich ab der Klasse 9 hin.

4) Was bedeutet Katholische Schule?

Als katholische Schule sehen wir neben der Vermittlung einer guten fachlichen Bildung die Aufgabe, unseren Schülerinnen und Schülern auf der Basis des christlichen Menschenbildes die Begegnung von Glauben, Kultur und Bildung zu ermöglichen. So wird der Unterricht ergänzt durch Schulgottesdienste, Tage der religiösen Orientierung und vielfältige Aktionen sozialen Engagements.

5) Wer ist der Träger?

Träger unseres staatlich anerkannten Gymnasiums ist das Bistum Erfurt mit dem jeweils amtierenden Bischof.

6) Wer leitet die Schule?

Als Schulleiter ist Herr Heinz-Peter Kaes und als seine Stellvertreterin Frau Astrid Goldhorn tätig. Frau Anja-Susann Schwanstecher leitet die Oberstufe, für die Mittelstufe sind Herr Patrick Barton und Herr Uwe Pukatzki zuständig. Der Bereich der Unterstufe wird von Frau Elisabeth Göbel verantwortet. Darüber hinaus ist Herr Pfarrer Tobias Gremler  Mitglied der erweiterten Schulleitung.

7) Wie setzt sich das Lehrerkollegium zusammen?

Derzeit sind bei uns rund 65 Lehrkräfte tätig.  Als anerkannte Ausbildungsschule sind wir in der ersten und zweiten Phase der Lehramtsausbildung tätig (Anleitung von Studierenden im Praktikum sowie von Referendarinnen und Referendaren). Das Durchschnittsalter des Kollegiums liegt derzeit bei rund 46 Jahren und ist damit deutlich geringer als an staatlichen Schulen in Thüringen.

8) Wie können Eltern in der Schule mitwirken?

Die Mitwirkungsorgane für die Eltern sind ähnlich aufgebaut, wie Sie es schon aus der Grundschule kennen. Die Eltern einer Schulklasse wählen einen Elternsprecher sowie einen Stellvertreter. Diese Klassenelternsprecher wählen dann einen Schulelternsprecher, einen Elternvorstand sowie Elternvertreter für die verschiedenen Schulgremien. Der Elternvorstand ist die stimmberechtigte Vertretung der Eltern in unserer Schulkonferenz. Diese setzt sich zu jeweils einem Drittel aus Lehrern, Schülern und Eltern zusammen.

9) Welche Mitwirkungsmöglichkeiten haben Schülerinnen und Schüler?

Unsere Schülerinnen und Schüler wählen in ihren jeweiligen Klassen und Kursen Klassen- bzw. Kurssprecher und die jeweiligen Stellvertreter. Die Klassensprecher wählen aus ihrer Mitte den Schülervorstand, der die Belange der Schülerschaft in der Schulkonferenz vertritt. Zurzeit besteht der Schülervorstand aus Schülern und Schülerinnen der Jahrgangsstufe 5 bis 11.

10) Welche unterstützenden und sozialen Angebote stehen Ihren Kindern zur Verfügung?

Ansprechpartner  ist in dieser Frage  unter anderem unser Schulseelsorger, Herr Pfarrer Tobias Gremler. Für Schülerinnen und Schüler insbesondere der Klassenstufe 5 bieten wir eine Übermittagsbetreuung an, die von Herrn Pfarrer Gremler  verantwortet wird. Bitte beachten Sie die entsprechenden Informationen auf Homepage und Flyer zur Lern- und Freizeitbetreuung (LFB).

In den Jahrgängen 5 bis 7 unterstützen wir unsere Schülerinnen und Schüler durch Elemente des Programmes „Lions Quest – Ein Programm zum Erwachsenwerden“. Für diese Inhalte steht den Klassenlehrern eine Wochenstunde zur Verfügung.

Unsere Schülerfirma „ESAG“ vermittelt im Rahmen des Projektes „Schüler helfen Schülern“ gerne Nachhilfeunterricht, wenn es in einem Fach mal schwierig werden sollte.

11) Welche Angebote für Pausen- und Mittagessen gibt es?

In unserer Cafeteria im Altbau können sich unsere Schülerinnen und Schüler in den Pausen und Freistunden sowie morgens ab 6.45 Uhr aufhalten. Die Versorgung mit kleinen Speisen und Getränken ist über ein Automatenangebot abgesichert. Ab 12.20 Uhr wird für 3,50 € ein warmes Mittagessen über die Firma „gastro“ angeboten.

12) Welche Unterrichtszeiten haben wir?

Der Unterricht beginnt im Regelfall um 7.15 Uhr. Je nach Jahrgangsstufe und Fächerwahl endet der Unterricht mittags spätestens um 14.35 Uhr. Regelmäßiger Nachmittagsunterricht mit späterem Unterrichtsende ist für die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe obligatorisch.

13) Gibt es Ausflüge und Klassenfahrten?

Wir räumen Ausflügen, Klassenfahrten, Schüleraustauschprogrammen und Exkursionen einen angemessenen Stellenwert in unserem Ausbildungsprogramm ein. Unser Ziel ist es, Unterricht und außerunterrichtliche Angebote in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen. Eine Rücksichtnahme auf die finanzielle Situation der Elternhäuser ist für uns selbstverständlich.

14) Welche Arbeitsgemeinschaften und andere Angebote außerhalb des Unterrichts gibt es?

Wir ermöglichen ein breites Spektrum von sportlichen, künstlerischen, musikalischen und allgemeinbildenden Aktivitäten. Großer Beliebtheit erfreuen sich die Theater-AG unter der Leitung von Frau Christiane Bode sowie der Schulchor, der unter der Leitung von Herrn Jonas Gabel wöchentlich probt und viele schulische Ereignisse musikalisch begleitet. Unsere Schulsanitäter engagieren sich für das gesundheitliche Wohl der Schulgemeinschaft.

15) Welche Kosten kommen auf mich zu?

Vor unserer Schule haben die Kürzungen öffentlicher und kirchlicher Haushalte nicht Halt gemacht. Gerade als freie Schule müssen wir unsere ökonomische Basis dauerhaft festigen. Dazu müssen wir einen einkommensabhängigen monatlichen Elternbeitrag erheben. Die aktuell gültige Schulgeldtabelle ist auf der Homepage einsehbar. Selbstverständlich gibt es auch Geschwisterermäßigungen und die Möglichkeit, das Schulgeld ganz oder teilweise erlassen zu bekommen. Den für Sie geltenden Betrag können Sie bei der Anmeldung bzw. vorab im Schulsekretariat erfragen. Seien Sie versichert: Ein Schulbesuch darf und wird nicht am Schulgeld scheitern! Wir suchen und finden gemeinsam Lösungen in problematischen finanziellen Situationen.

16) Was macht die Bergschule zu etwas Besonderem?

Ziel unseres schulischen Miteinanders ist der respektvolle Blick auf den Anderen. Dadurch wird der Weg zu einer entspannten und zugewandten Lernatmosphäre geebnet. Zufrieden sind wir mit den vielen und guten Kontakten zu unseren Austauschpartnern im In- und Ausland sowie den Kontakten zu Kirche und Politik. Auch unsere Projekte zur Sicherung des „Theorie- und Praxistransfers“, insbesondere das Sozialpraktikum „Compassion“ und unser Konzept zur Berufsorientierung haben sich bewährt. Im Sinne eines interkulturellen Lernens halten wir unsere Schüleraustausche für förderlich. Zudem nimmt unsere Schule seit Jahren regelmäßig an Olympiaden und Wettbewerben teil, die erzielten Erfolge sprechen für sich. Schüler, Eltern und Besucher schätzen an unserer Schule die Sauberkeit in und um die Schule sowie die freundlich ausgestatteten Klassenräume. Wie langjährige Verbundenheit das Schulleben bereichern kann, lässt sich an unserem stetig wachsenden Ehemaligenverein erkennen.

Im landesweiten Vergleich sticht unsere Schule durch die optimalen Lernbedingungen, die durch unsere weit vorangeschrittene Digitalisierung ermöglicht werden, heraus. Im Zuge der Digitalisierung arbeiten wir beginnend mit der Jahrgangsstufe 8 im Unterricht verstärkt mit iPads, die von den Schülerinnen und Schülern selbst anzuschaffen sind. Weitere Klassensätze mit schuleigenen iPads stehen für die anderen Jahrgangsstufen in ausreichender Zahl zur Verfügung. Alle Klassen- und Kursräume sind mit Bildschirmen ausgestattet, ein stabiles WLAN ist in den Schulgebäuden eingerichtet. Die Einführung der schulinternen Kommunikationsplattform „Xschool“ ermöglicht die elektronische Noten- und  Fehlzeitenverwaltung sowie die Dokumentation der Lehr- und Lerninhalte und den  Austausch von Informationen. Auch der Vertretungsplan ist dort hinterlegt. Für den Fall von längerem Distanzunterricht haben wir mit der Konferenzplattform „sdui“ ein bewährtes und datenschutzkonformes Tool zur Verfügung.

17) Wie kommen die Heiligenstädter Schüler künftig nach Leinefelde?

Aktuell erarbeitet EW ein Konzept zur schnelleren Anbindung des Bahn-/Busbahnhofs Leinefelde in die Südstadt. Zum aktuellen Zeitpunkt kann gesagt werden, dass alle Seiten stark bemüht sind, eine gute infrastrukturelle Anbindung zu schaffen.

18) Stellt sich die Schule einem Qualitätstest?

Seit dem Jahr 2000 trägt unsere Schule den Titel „Europaschule“, den wir im Jahr 2003 verteidigten und im Jahr 2006 nach einer Überprüfung unseres Tuns unbefristet verliehen bekommen haben.

2006 erarbeiteten wir mit Hilfe des Qualitätssicherungskonzeptes „EFQM“ einen zuverlässigen Bildungsstandard und haben 2008 in einer unabhängigen Überprüfung die erste Stufe „committed to excellence“ zugesprochen bekommen.

Die „Gemeinsame katholische Schulinspektion“ der mitteldeutschen Bistümer hat uns nach ihrer Inspektion im Frühjahr 2017 einen beachtlichen schulischen Qualitätsstandard bescheinigt. Eine weitere Inspektion wird im Herbst 2023 stattfinden. Arbeitsgruppen suchen derzeit Strategien, um unsere schulische Qualitätsentwicklung weiter voran zu bringen.

(Stand 23. 11. 2022)

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Inzwischen sind die Tickets eingetroffen und der Vorverkauf kann an den benannten Verkaufsstellen starten.

 

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