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19.05.2018 12:03

RENOVABIS in der Bergschule

Pfingstaktion von RENOVABIS an der Bergschule

Die Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken, die katholische Hilfsorganisation RENOVABIS,  macht in jedem Jahr durch eine breit angelegteÖffnet externen Link in neuem Fenster Pfingst-Aktion auf ihre Arbeit aufmerksam. In diesem Jahr waren die Mitarbeiter auch in der Bergschule. Der MDR begleitete den Besuch am Freitag, dem 18. Mai 2018. Vertreter der Klassen 7 bis 10 wurden zunächst in der Aula der Schule über die Hilfsprojekte von RENOVABIS  informier und abschließende auf dem Schulhof in zwei Mitmach-Aktionen eingebunden. Musikalisch umrahmte die Klasse 7c mit ihrem Klassen- und Musiklehrer Thomas Fuhlrott die Vorträge in der Aula.

RENOVABIS  bedeutet: „Du wirst erneuern“. Der Name der Organisation geht zurück auf Psalm 104, in dem es heißt: „ du (Gott) wirst die Erde erneuern.“ Nach der Begrüßung durch die Oberstufenleiterin Frau Anja-Susann Schwanstecher stellten zwei Schüler (Vinzent Wollner und Daniel Bürkert) den Gästen unsere Schule vor. Sie wiesen drauf hin, dass die Schüler dieser Schule sich neben dem Lernen auch füe soziale Projekte engagieren.

Ein Vertreter von RENOVABIS  stellte dann die Organisation im Ganzen vor. Vor allem in Osteuropa organisiert RENOVABIS  Tafeln, Hilfe für Notleidende, Obdachlose, Behinderte und sozial Schwache. Aber auch  Schulen und Kirchen Gemeinden wurden gegründet und werden unterstützt. Zusammen mit europäischen Partnern, so auch die Diözese  Erfurt, wird Hilfe zur Selbsthilfe geleistet. Eine große Rolle spielen dabei die Kolpingfamilien und die Schönstätter Marienschwestern.

Die Leiterin der Kolpingfamilien in Rumänien informierte über die Projekte in ihrem Land. Nach einem sehr ausführlichen geschichtlichen Abriss über die Geschichte des Landes und der Entstehung der Projekte wurden einzelne Stützpunkte vorgeführt, wie z.b. eine Schule in Temesvar. Anschließend betonte ein rumänischer Bischof  noch einmal eindringlich die Wichtigkeit der Unterstützung der Arbeit in Rumänien. Im Anschluss stellt eine Schönstätter Schwester, die seit 20 Jahren in Russland lebt, zusammen mit der Leiterin der sozialen Dienste die Arbeit in Kaliningrad (Königsberg) vor. Hier steht vor allem das kirchliche Leben und die Neugründung kirchlicher Gemeinden im Mittelpunkt, die nach der Sowjetära nötig gewesen sei. In den gemeinden kümmere man sich dann um alle Bedürftigen. In Wort und Bild ließ sich das Leben in den rumänischen und russischen Projekten gut nachvollziehen.

In einer folgenden Stunde beschäftigen sich die siebten Klassen mit dem Bau eines europäischen Hauses auf dem Schulhof und versuchten sich gemeinsam mit den Mitarbeitern von RENOVABIS und dem MDR sowie Kollegen und älteren Schülern an einem schwierigen Puzzle, bestehend aus allen europäischen. Ländern. Alle waren froh, dass am Ende des Zusammenlegens dann Europa endlichfertig war …

Insgesamt konnte man nach diesen Stunden des Zuhörens und Mitmachens etliche Informationen über soziales Engagement in europäischen Ländern mit nach Hause nehmen, das sonst nicht so im Focus der Öffentlichkeit steht. Wünschenswert wäre noch gewesen zu erfahren, wo und wie genau sich ältere Jugendliche in der Projektarbeit einbringen könnten, z.B. im Rahmen von FSJ oder Ferienprojekten.

Unser Dank geht an die Mitarbeiter von RENOVABIS und alle, die diesen Vormittag aktiv mitgestaltet haben.

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