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"Klink dich ein"

Unter diesem Leitwort standen die drei „BergZeiten“ mit unseren drei neuen fünften Klassen. Wer einen Berg besteigen will, der muss sich gut stärken. So startete der Tag jeder Klasse mit einem gemeinsamen Frühstück in der Cafeteria. Dabei hatte mancher „Berg“-Schüler so einen großen Hunger, dass er schon das halbe Mittagessen mitverzehrte.

Anschließend ging es daran, was in einen Rucksack für so eine Bergtour gehört, und was nur unnötiger Ballast ist und gut zuhause bleiben kann. Nachdem dann auch wichtige Verhaltensregel geklärt waren, ging es gemeinsam los auf den „Berg“. Nach der ersten kleinen Steigung merkten die Ersten schon, dass so eine Tour auch anstrengend werden konnte. Aber keiner murrte, sondern alle zogen super mit. Kurz vor dem letzten Anstieg zur Klöppelsklus wurden alle Schülerinnen und Schüler samt Klassenlehrerin bzw. Klassenlehrer aneinander angeseilt, um deutlich zu machen, dass sie alle ab jetzt eine gemeinsame Seilschaft an der Bergschule bilden. Um gut und für alle angenehm vorwärts zu kommen, musste die Klasse einen gemeinsamen Rhythmus finden, der mal besser und mal weniger gut funktionierte. Aber wir sind ja erst am Anfang der Tour. An der Kapelle oben angekommen, war erstmal eine kurze Rast eingebaut und alle wurden wieder vom Seil befreit. Nach einer kurzen Reflexion über die gemachten Erfahrungen, machte Schulpfarrer Markus Könen darauf aufmerksam, dass egal, was im Rucksack ist, egal, was jeder mitbringt, ein treuer Begleiter stets allen zur Seite steht, Gott. Dann ging es weiter auf der Höhe in Richtung Elisabethkapelle. Unterwegs gab es dann die nächste Übung. Die Hälfte der Klasse bekam die Augen verbunden und die andere Hälfte musste die „Blinden“ führen. Oder, die „Blinden“ mussten aneinanderhängend nur einem Klatschgeräusch folgen, also die Ohren spitzen, um weiterzukommen und nicht im Graben zu landen. Auch hier wurden die gemachten Erfahrungen ausgetauscht. An der Elisabethkapelle erzählten unsere Volontäre (FSJler) etwas über unsere Schulpatronin, die Heilige Elisabeth. Was dann in einem gemeinsamen Tabu-Spiel vertieft wurde. An der kurz dahinter befindlichen Elisabethhöhe genossen wir den Ausblick und machten uns über die restlichen Vorräte. Denn dann ging es steil bergab. An einer besonderen steilen Strecke wurde das Seil gespannt, mit dessen Hilfe alle sicher und heil unten ankamen. Nun war der Weg nicht mehr so weit bis zum Zeltplatz auf der Bleibe, unserem Tagesziel.

Dort vor Ort gab es weitere lustige und abwechslungsreiche Spiele, bei denen die Klassen sich als Team beweisen konnten und es auch stark unter Beweis stellten. Zur nachmittäglichen Stärkung gab es dann – wie soll es auf einer „Alm“ anders sein – einen frischzubereiteten kräftigen Kaiserschmarrn mit Apfelmus. In Kleingruppen um eine Pfanne herum, konnte jeder mit seiner Gabel es sich schmecken lassen. Dass es geschmeckt hat, bewiesen alle bis auf den letzten Krümel geleerten Pfannen. Im Laufe des Nachmittages trudelten auch die ersten Eltern ein, die zum Abend hin ihren ersten offiziellen Elternabend hier oben hatten. Währenddessen gestaltete jede Klasse eine Farbe unseres Schullogos, das in den nächsten Tagen im Neubau aufgehängt wird.

Der gemeinsame Tag, der allen sehr viel Spaß gemacht hat, endete mit einem kleinen Abendgebet in der Kapelle „Alte Burg“. Glücklich und zufrieden als „Berg“-Schüler angekommen zu sein, fuhren unsere Fünftklässler mit ihren Eltern dann nach Hause.

Ein Dank gilt unserem Schulseelsorge-Team mit Schulpfarrer Markus Könen, Schulsozialarbeiter Marcel Nachtwey, unseren drei Volontären Finn, Marlon und Vincenz und den drei Klassenleitern Frau Brinkmann, Herrn Müller und Frau Sternadel.

Fotos

 


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