Aktuelles

Schüler-Vortrag "Israel" (4.4.19)

Vor vier Wochen (6.-13. Februar 2019) machten sich acht Schülerinnen und Schüler des Religionskurses im erhöhten Anforderungsniveau unseres Gymnasiums zusammen mit ihren Begleitern auf den Weg nach Israel. Wer mehr über die Israelexkursion, über die Gedanken der Gruppe erfahren und Bilder anschauen möchte, der ist herzlich eingeladen zu einem Information- und Gesprächsabend am Donnerstag, 04. April 2019 um 19.30 Uhr im Gemeindehaus von St. Ägidien in Heilbad Heiligenstadt.

Auch wenn die Koffer schon längst ausgepackt sind, sind die vielen Eindrücke und Bilder aber noch längst nicht verarbeitet. Was war das für ein totaler Kulturschock, der den Reisenden begegnet ist? Er wird auch in nächster Zeit noch in ihren Gedanken schwirren. Manches, was hierzulande durch diverse Medienberichte vermittelt wird, bekam dort auf einmal ein ganz anderes Gesicht. Und obwohl man an fast jeder Ecke auf bewaffnete Soldaten traf, fühlte sich zu keiner Zeit irgendjemand der Gruppe unsicher oder bedroht. Vielmehr war das Gegenteil der Fall. Wir erlebten Menschen, die offen, ehrlich, gastfreundlich und fröhlich sind. Die aufgesuchten Orte führten bei den Teilnehmenden nicht selten zu manch Irritation oder gar Abschreckung. Wenn man bis dato Weihnachten mit einer Dorf- und Stallidylle in Verbindung brachte, zeigte sich uns Betlehem als eine größere Stadt. Und wenn der Kreuzweg Jesu durch heimische Bilder geprägt war, fand man sich in Jerusalem auf einer engen Marktgasse wieder, auf der die unterschiedlichsten Händler ihre Waren lautstark anpriesen. Solche und ähnliche Erfahrungen führten zu intensiven und angeregten Diskussionen bis tief in die Nacht hinein. Die gehörten Bibelstellen an den entsprechenden Orten und das eigene Glaubensverständnis waren immer wieder Dreh- und Angelpunkt der gemeinsamen Gespräche. Dies und besonders die Eindrücke, wie zum Beispiel am und auf dem See Genezareth, auf dem Berg Tabor, das gemeinsame Falafel-Essen oder die unterschiedlichsten Begegnungen mit dem Menschen vor Ort werden alle Teilnehmenden dieser außergewöhnlichen Exkursion als Bereicherung für ihr Leben ansehen. „Es ist wirklich etwas Außergewöhnliches, wenn man für eine Exkursion mal eben auf einen anderen Kontinent fliegt. Deshalb bin ich allen Mitwirkenden sehr dankbar, dass eine Israelreise für uns Schüler möglich gemacht wurde. Ich würde gern wieder fahren, am liebsten mit derselben Gruppe!“ meint eine begeisterte Schülerin.


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