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"Von guten Mächten wunderbar geborgen ..."

Gottesdienst Livestream mit unserem Schulpfarrer Markus Könen jeden Sonntag um 10. 30 Uhr über Youtube und Facebook (St. Ägidien Heilbad Heiligenstadt)

Zum Livestream HIER.

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen!

Es ist sicher für uns alle eine herausfordernde Situation, in der wir uns nun befinden. Während der ein oder andere über verfrühte Osterferien innerlich jubelt, plagen den anderen die Sorge, wie das Ganze nun weitergehen soll, bzw. wie das alltägliche Leben organisiert werden kann. Ich sage es ganz offen und ehrlich: Für mich gibt es keinen Grund zum Jubeln! Als Schulseelsorger weiß ich aber auch um die Kraft unseres christlichen Glaubens und will daher versuchen in der kommenden Zeit immer mal wieder meine Gedanken Ihnen und euch mitzuteilen. Ich mache es deshalb, um meine Solidarität und Verbundenheit mit allen unseren Familien auszudrücken und in Zeiten, in denen wir aufs Händeschütteln verzichten, versuchen ein bisschen die Herzen zu berühren. Es ist meine Sorge, dass wir trotz der räumlichen Ferne miteinander das Füreinander spüren. Niemand soll sich in dieser Zeit alleine fühlen. Als äußeres Zeichen wird gerade auch in dieser Zeit die Kerze in meinem Büro in der Schule brennen und beim morgendlichen Anzünden ist jeder von Ihnen und euch in meinem Gebet eingeschlossen.

Jeden Sonntag feiere ich Gottesdienst auch für unsere Schulgemeinschaft, der per Livestream übertragen wird. Der entsprechende Link wird in den nächsten Tagen auf unserer Homepage veröffentlicht. Ich lade alle ein mitzufeiern, denn auch dies ist eine gute Möglichkeit in diesen Zeiten unsere Verbundenheit spürbar zu machen.

Eine Schule ist ausgerichtet auf die Zukunft. Unsere jungen Menschen lernen für das, was später von ihnen erwartet und abverlangt wird. Wir schauen täglich auf ein Morgen und malen es uns in den buntesten Farben aus, wie das Leben zukünftig sein soll. Das ist gut und wichtig.

Auf einmal aber merken wir, dass uns die Zukunft nicht gehört und sie ungewisser wird. Mit einem Schlag wird uns bewusst, dass wir im Heute leben und nicht sagen können, was Morgen sein wird.

Dietrich Bonhoeffers wunderbare Zeilen fallen mir dabei ein:

„Von guten Mächten wunderbar geborgen erwarten wir getrost, was kommen mag!“

Ich weiß mich und meine Zukunft in Gottes Hand.

In dem großen Gebet, dem Vater Unser, drückt sich das in besonderer Weise aus und bekommt in diesen Tagen eine neue Dimension. Wenn wir beten „Gib uns täglich unser Brot!“, dann bedeutet das eigentlich Heute, heute lebe ich, morgen wirst du, Gott, für mich sorgen.

In diesem Sinne bleiben wir verbunden, Gott segne und begleite uns alle in und durch diese Zeit,

Ihr und euer

Markus Könen, Schulpfarrer


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