Vor 250 Jahren, im Jahr 1775, kommt der junge Johann Wolfgang Goethe erstmals nach Weimar – ein Jubiläum, das die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 zum Anlass nahmen, um es dem großen deutschen Dichterfürsten gleichzutun.
Getreu dem Ausspruch "Der Worte sind genug gewechselt, Lasst mich auch endlich Taten sehn!" verließen die drei Deutsch-Leistungskurse in Begleitung von Frau Ginap, Herrn Pukatzki und Herrn Weidemann am 12. Januar die gewohnten Unterrichtsräumlichkeiten, um Goethes "Faust. Der Tragödie erster Teil" im Deutschen Nationaltheater hautnah zu erleben.
Die Gruppe erwartete eine moderne Inszenierung mit eindrücklichem Bühnenbild, grandiosen Schauspielleistungen sowie allerlei Gegenwartsbezügen und großem Deutungspielraum, sodass auch im Nachhinein fleißig über die gesammelten Theatererfahrungen diskutiert werden konnte. Und so wird wohl niemand beim Rückblick auf diesen gelungenen Theatertag zur Erkenntnis gelangen müssen: „Da steh ich nun, ich armer Tor! Und bin so klug als wie zuvor“.
Fotos: D. Weidemann


