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Ostern - Niemöller - Handys

Was haben diese drei Wörter miteinander zu tun? - Das konnte man erfahren, wenn man den diesjährigen Ostergottesdienst des Gymnasiums Bergschule St. Elisabeth am Donnerstag, dem 27. April 2017 in der Martinskirche in Heiligenstadt besuchte. 

Obwohl Ostern noch gar nicht lange her ist, hat der Schulalltag die meisten Mitglieder der Schulgemeinschaft schon wieder fest im Griff, sodass es sich durchaus lohnte, noch einmal der bahnbrechenden und verändernden Botschaft der Auferstehung des Herrn hinterherzuschauen und sich darauf zu besinnen, was denn nun das Neue in unserem Leben bedeuten könnte. Unser Schulpfarrer Markus Könen lenkte den Blick auf diese Zusammenhänge.

Mit großer Aufmerksamkeit folgten die Schülerinnen und Schüler dann den Ausführungen Pfarrer Möllers, der den Blick auf die Präsenz der Jesusbotschaft lenkte, indem er eindrücklich seine persönlichen Erfahrungen als junger Christ in der Zeit des DDR-Regimes schilderte. Die Person des Theologen Martin Niemöller wurde seinerzeit für ihn zum Beginn einer Auseinanderstzung mit den Werten des Staates und der christlichen Botschaft bis hin zu der Erfahrung, dass das Eintreten für Glaube und Überzeugung auch Verfolgung und Diskriminierung bedeuten kann. Daneben steht aber gleichzeitig die Erfahrung, dass persönliche Hilfe unerwartet und von einer Seite kommen kann, die man nicht erwartet. Die Erfahrung, letztlich nicht allein zu sein, ist die Osterbotschaft, an die wir heutzutage unbedingt glauben sollen.

Das Ende des Gottesdienstes hielt eine kleine Überraschung bereit: Entgegen unserer Schulregel durften alle Handys eingeschaltet werden und jeder konnte eine persönlichen Bitte an eine Handynummer schicken. Die Bitten werden gesammelt und neben der stets brennende Kerze im Schulseelsorgebüro befestigt.

Musikalisch sorgten die sechsten Klassen und unser Musiklehrer Herr Fuhlrott für einen stimmungsvollen Rahmen des Gottesdienstes.

Am Ende (nach ein wenig Übung) tönte mutig und laut das "Er ist wahrhaftig auferstanden! Halleluja" durch die große Kirche. Möge diese Botschaft uns in der nächsten Zeit begleiten.

 

 

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