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Bärenstarker Ausflug nach Worbis

Hallo, ihr da draußen! Wir, die Klasse 5b, waren mit Frau Süssmeyer, Frau Bohne und Herrn Richwien auf Wandertag. Und zwar im Bärenpark Worbis.

Dafür trafen wir uns zuerst für ein gemeinsames Frühstück in der Schule. Dann „wanderten“ wir zum Bahnhof und kamen gegen 10:10 Uhr dank Bus und Bahn am Bärenpark an. Dort haben wir zuerst ein paar Infos über den Park bekommen: Es ist ein alternativer Bärenpark. Bevor aber dieser wundervolle Ort entstand, sah es hier ganz anders aus. Früher war hier ein Tierpark. Vor allem die Bären haben im damaligen Tierpark in nicht artgerechter Haltung gelebt. Wir haben auch gelernt, wie der Park umgestaltet wurde und dass alle Tiere im Bärenpark, wie zum Beispiel die Meerschweinchen und Schildkröten, aus schlechter Haltung gerettet wurden – mit Ausnahme der Bauernhoftiere, die allerdings alle vom Aussterben bedrohte Arten sind.

Wir haben eine Führung bekommen und durften die alten Gehege besichtigen, in denen fünf Bären auf ca. 15 m² leben mussten. Die Schlafkammern waren noch schlimmer! Und jetzt stellt euch mal vor, dass fünf große Bären, die bis zu 400 kg wiegen und auf allen Vieren bis zu 1,50 m groß werden können, in so einem kleinen Käfig leben müssen!

Auf unserem Weg durch den Park lernten wir alle Bären des Parks kennen, zum Beispiel Pardo, der früher zum Flöte spielen gezwungen wurde, Katja, die früher ein Tanzbär war und sich deshalb angewöhnt hat, den Kopf immer wieder nach links und recht zu schütteln, und Myhailo, der aus einem Hotel in der Ukraine gerettet wurde. Am Ende der Führung wurden wir in Gruppen aufgeteilt und mussten anhand der Eigenschaften die einzelnen Bären identifizieren. Nur fast alle Gruppen waren hierbei erfolgreich. Nach einer halben Stunde Freizeit im Park, die viel zu schnell vorbei war, machten wir uns mit Bus und Bahn wieder auf den Rückweg und schafften es mit nur 30 Minuten Verspätung zurück nach Heiligenstadt. Wir fanden, es war ein gelungener, interessanter und lustiger Ausflug!

Klasse 5b

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