Am 27. März 2026 besuchten die Geographiekurse der Jahrgangsstufe 11 zusammen mit Frau Reinhardt, Frau Schwanstecher und Herrn Weidemann das Zementwerk der Dyckerhoff GmbH in Deuna. Hier bot sich die Möglichkeit, das Unterrichtsthema „Natürliche Ressourcen und Konflikte“ am Beispiel des Kalksteinabbaus im Heimatraum zu erkunden.
Im Zementwerk angekommen, erwartete die Schülerinnen und Schüler zunächst ein Fachvortrag des Werksleiters, Dr. Thomas Günther, in dem dieser ausführlich über die Geschichte und Entwicklung sowie die Wirtschaftskraft und Bedeutung des Werkes informierte. Zudem gewährte Herr Dr. Günther den Anwesenden vielseitige Einblicke in die Abbau- und Produktionstechniken. Dabei reifte schnell die Erkenntnis, dass ein derartiger Eingriff in die Landschaft zwar stets mit einigen ökologischen und sozialen Konflikten verbunden ist, gleichzeitig aber auch viele neue Perspektiven schaffen kann. So blieben neben der allgemein bekannten Tatsache, dass das Werk zu den größten CO2-Emittenten Thüringens zählt, vor allem die umfangreichen Kompensationsmaßnahmen zur Renaturierung der Landschaft als auch die zahlreichen Bildungsangebote und Projekte zur Förderung der Region im Gedächtnis.
Im Anschluss tauschten die Lernenden iPads und Schreibmaterial gegen Bauhelm und Warnheste. Per Bus ging es in Begleitung von Herrn Dr. Günther sowie Frau Bianca Vollmer, der Verantwortlichen für die Öffentlichkeitsarbeit des Werkes, in den Kalksteintagebau. Vielen sah man dabei förmlich an, wie beeindruckt sie von den unvermuteten Ausmaßen des Tagebaus und der Größe der Maschinen waren, wobei vor allem der gigantische Schreitbrecher für staunende Blicke sorgte. Ein stilechtes Gruppenfoto in einer riesigen Baggerschaufel sowie ein ausgezeichneter Ausblick vom "Blauen Wunder" aus auf das gesamte Werksgelände rundeten den Aufenthalt im Tagebau ab.
Wieder im Zementwerk angekommen, führte Herr Dr. Günther die Gruppe über das gesamte Werksgelände und gewährte unter anderem interessante Einblicke in die große Mahlhalle sowie den Steuerraum, von wo aus der gesamte Produktionsprozess – vom Rohmaterial bis zum fertigen Zement – überwacht und gesteuert wird. Schließlich endete der Exkursionstag mit einem gemeinsamen Mittagessen in der Werkskantine.
Wir blicken auf eine erkenntnisreiche und spannende Exkursion zurück und bedanken uns herzlich bei Frau Vollmer und Herrn Dr. Günther für die hervorragende Organisation und dafür, dass sie uns während des gesamten Exkursionstages begleiteten und mit ihrer fachlichen Expertise zur Seite standen. Schon jetzt freuen wir uns auf künftige Besuche im Zementwerk und Tagebau Deuna.
Fotos: Herr D. Weidemann, Frau B. Vollmer








