Am 20. März feierten die 11. Klassen ihren Jahrgangsgottesdienst.
Inhaltlich griff der gestaltende Kurs 26 EN2 das schulpastorale Leitwort der Fastenzeit „So viel du brauchst“ auf. In sechs pointierten Statements legten die Schülerinnen und Schüler beispielhaft dar, wovon wir in Deutschland zu viel haben, zu viel verbrauchen oder zu viel produzieren: Lebensmittel, Kleidung, digitale Geräte, Rohstoffe, Plastikmüll und Wegstrecken, die unnötigerweise mit Fahrzeugen anstatt zu Fuß zurückgelegt werden.
Anschließend wurden zwei Modelle einer ressourcenschonenden Lebensweise aufgezeigt: „Zero Waste“ verhindert Müllberge, z. B. durch die Verwendung von Mehrweg- statt Einwegverpackungen. Singapur gilt als eine der grünsten Städte der Welt, u. a. durch begrünte Hausfassaden und Dachgärten.
Durch das Tagesevangelium „Vom reichen Mann und dem armen Lazarus“ (Lk 16, 19–31) stand die Frage im Raum, ob es auch für uns schon zu spät ist, um den Klimawandel und die globale Ungerechtigkeit aufzuhalten. Eine eindeutige Antwort blieb aus. Stattdessen wurde zum Handeln motiviert mit einem Satz aus dem Hebräerbrief: „Lasst uns aufeinander achten und uns zur Liebe und zu guten Taten anspornen!“ (Hebr 10,24).
Text und Foto: Tobias Gremler

